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Wintergärten

 

 

 

Wer über einen genügend großen Garten oder eine Terrasse verfügt, sollte bei Platzbedarf die Möglichkeit prüfen, einen Wintergarten anzubauen.
Ein Wintergarten kann Ihre Wohnfläche auf angenehmste Weise erweitern – als Anbau oder Gebäudeerweiterung oder auch als Dachgarten.

 

 

Die gläserne Vergrößerung bereichert das Haus um wesentlich mehr als nur um ein paar Quadratmeter Wohnfläche.

Bei sorgfältiger Planung kann ein Wintergarten während des ganzen Jahres zum attraktiven Mittelpunkt des häuslichen Lebens werden. Es entsteht ein Wohn, Ess- oder Arbeitszimmer, vielleicht auch ein bewohnbares Pflanzenparadies.

 

Eine Glaskonstruktion macht nicht nur das Wohnen zu einem abwechslungsreichen Erlebnis. Auch die Architektur Ihres Hauses lässt sich damit vielfältiger ausformen. Sie setzen mit einem Wintergarten unübersehbare Akzente.

So sehr die Sonne auch im Wintergarten gewünscht wird, so bedarf es vor allem in den wärmeren Monaten eines wirksamen Schutzes vor Überhitzung. Von dem Gesetzgeber wird vorgeschrieben, dass jeder Glasvorbau oder Wintergarten, der mehr als 50 % der entsprechenden Hauswand überdeckt und mitbeheizt wird, mit besonderen Sonnenschutzeinrichtungen ausgestattet sein muss.

Ein bewegliches Beschattungssystem bietet Ihnen die Möglichkeit, je nach Jahreszeit und Sonneneinstrahlung die Temperatur innerhalb des Wintergartens die Temperatur zu beeinflussen.

Sonne, Wind und die äußeren Temperaturbedingungen beeinflussen das Klima in einem Wintergarten viel unmittelbarer, als es in den sonstigen Wohnräumen erfahrbar ist. Wenn man den Wintergarten auch im Winter nutzen möchte, bedarf es einer ausreichenden Heizung. In den Sommermonaten ist eine ausreichende Lüftung unbedingt nötig, um ein angenehmes Klima zu gewähren. Nur eine ausreichende Lüftung stellt sicher, dass die Luft sich nicht zu sehr aufheizt und vor allem auch die Luftfeuchte in Grenzen gehalten wird.

Weil in Wintergärten auch vielfach Pflanzen eingebracht werden, kann dort die Luftfeuchtigkeit deutlich höher liegen als in normalen Wohnräumen. Wenn nun diese Feuchtigkeit sich an kälteren Außenbauteilen kondensiert, kann dies zu Bauschäden führen.

Wir beraten Sie gerne über geeignete Maßnahmen.

 

Als Wintergarten bezeichnet man einen Anbau an ein Gebäude, der größtenteils aus Glas oder Fenstern besteht.

Man unterscheidet im Wesentlichen drei Wintergartentypen:

  • Ein kalter Wintergarten ist ein Glasanbau, der zur Überwinterung von nicht winterfesten Pflanzen benutzt wird. Im Winter herrscht eine Temperatur von ca. +5 Grad Celsius bis zur Frostgrenze.
  • Ein mittelwarmer Wintergarten ist ein kühler Wintergarten für subtropische Pflanzen aus kühleren Regionen Asiens.
  • Ein warmer Wintergarten wird auch Wohnwintergarten genannt. Dort herrscht ganzjährig ein Klima, das einen angenehmen Aufenthalt möglich macht. Er ist auch für tropische Pflanzen mit höheren Ansprüchen geeignet.

Bei der Konstruktion kann man unter verschiedenen Materialkombinationen wählen:

  • Aluminium
  • Edelstahl
  • Edelstahl-Aluminium
  • Holz
  • Holz-Aluminium
  • Kunststoff
  • Stahl-Aluminium

Durch die vielen Fenster ist der Wintergarten ein sehr heller Raum. Daher wird er gerne als Wohnraum benutzt, als Ess- oder Lesezimmer. Viele Pflanzen bleiben auch im Sommer im Wintergarten, das viele Grün dieser Pflanzen wirkt sich beruhigend auf die Bewohner aus.

Damit ein Wintergarten ganzjährig nutzbar ist, sollte er neben einem Sonnenschutz auch über eine reaktionsschnelle Heizung sowie ein automatisches Lüftungssystem verfügen.

Eine Wintergartenlüftung verhindert auch in Abwesenheit der Nutzer eine Überhitzung im Sommer sowie Feuchteprobleme im Winter.

Vier Dinge sind für die Planung und Ausführung eines Wintergartens besonders wichtig:

  • eine geeignete Rahmenkonstruktion
  • eine ausreichende Belüftung
  • eine Beschattung
  • das richtige Glas oder die richtigen Lichtplatten

 


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